Ausfüllhinweise
Schlaganfall-geriatrische Frührehabilitation Hessen (SA_GERI_HE)
31. August 2026 (Spezifikation Hessen 2027 V05)
Copyright © LAGQH, Eschborn

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Basisdokumentation

1
Institutionskennzeichen
 
Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.
Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.

Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
2
Entlassender Standort
In diesem Datenfeld ist die Standortnummer desjenigen Standortes zu dokumentieren, aus dem die Patientin / der Patient nach Beendigung des stationären Aufenthaltes entlassen wird.
3
Aufnehmende Fachabteilung
§ 301-Vereinbarung: https://www.dkgev.de
Die "aufnehmende Fachabteilung" entspricht der Fachabteilung, in der die (erste) Aufnahme des Patienten im aktuellen Krankenhausstandort erfolgt.
4
Identifikationsnummer der Patientin / des Patienten
 
Die (einrichtungsinterne) Identifikationsnummer wird der Patientin / dem Patienten von der Einrichtung zugewiesen. Sie verbleibt in der Einrichtung und wird nicht an die Datenannahmestelle übermittelt.
5
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
Achtung! Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
6
Geschlecht
1 = männlich
2 = weiblich
3 = divers
8 = unbestimmt
Achtung! Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
7
Postleitzahl des Wohnortes
 
Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden. Bei Wohnorten im Ausland ist "99999" anzugeben.
8.1
Datum des Schlaganfalls
Format: TT.MM.JJJJ
Zeitpunkt des Auftretens erster Symptome.

Ist dieses Datum nicht bestimmbar, füllen Sie bitte das folgende Feld aus.
8.2
Datum des Schlaganfalls unbekannt
 
Das genaue Datum des akuten Ereignisses ist nicht bestimmbar.
9
Aufnahmedatum
Format: TT.MM.JJJJ
Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 05.01.2027 bis zum 10.01.2027
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.01.2027 bis zum 20.01.2027
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 05.01.2027, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.01.2027.
10
Hauptdiagnose
ICD-10-Code des akuten Schlaganfallereignisses aus den Entlassdiagnosen
ICD-10-Code des akuten Schlaganfalles, Hauptdiagnose die bei Entlassung bekannt ist

G45 – Zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome
I60 – Subarachnoidalblutungen
I61 – Intrazerebrale Blutungen
I63 – Hirninfarkte
I64 – Schlaganfall nicht näher als Hirninfarkt oder Blutung bezeichnet

(Die zulässigen Codes ergeben sich aus dem QS-Filter, der die Dokumentationspflicht anzeigt.)
11
Fallauslösender Frührehabilitations-OPS
https://www.bfarm.de
Die zulässigen OPS-Codes ergeben sich aus dem QS-Filter, der die Dokumentationspflicht anzeigt.
12
Zuweisende Fachabteilung
§ 301-Vereinbarung: https://www.dkgev.de
Bezeichnung der vorbehandelnden Fachabteilung. Tragen Sie bitte die Bezeichnung der Station ein, auf welcher der/die Patient(in) vor der Verlegung in Ihre Klinik zuletzt behandelt wurde. Bitte beachten Sie auch bei Rückverlegung/Wiederaufnahme ist die erstmalig zuweisende Fachabteilung anzugeben.
13
Entlassungsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 05.01.2027 bis zum 10.01.2027
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.01.2027 bis zum 20.01.2027
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 05.01.2027, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.01.2027.
14.1
Entlassungsgrund
§ 301-Vereinbarung: https://www.dkgev.de
Achtung! Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
14.2
Nicht spezifizierter Entlassungsgrund
Dieses Datenfeld ist nur zu befüllen, wenn der Entlassungsgrund gemäß § 301-Vereinbarung SGB V nicht im QS-Dokumentationsbogen dokumentiert werden kann.
wenn Feld 14.1 IN (01,02,03,04,14,15)
15
Behandlung beendet – Versorgung
1 = nach Hause - selbstständig
2 = nach Hause - mit Laien-Unterstützung
3 = nach Hause - mit professioneller Hilfe
4 = außerklinische Intensivpflege
Bei Angabe der Entlassungsgründe 01,02,03,04,14 und 15) gemäß § 301-Vereinbarung SGB V ist zusätzlich der Versorgungsstatus nach Entlassung zu spezifizieren:
1 = nach Hause - selbstständig: keine Betreuung durch andere Personen
2 = nach Hause - mit Laienunterstützung: Betreuung / Unterstützung der Patientin / des Patienten z.B. durch Familienangehörige
3 = nach Hause - mit professioneller Hilfe: z.B. ambulanter Pflegedienst
4 = außerklinische Intensivpflege: z.B. eine Wohngemeinschaft für Schlaganfallpatienten

Geriatriedatensatz (GE)

Vor Akutereignis

16
Versorgungssituation vor Akutereignis
1 = zu Hause alleinlebend
2 = Pflege zu Hause
3 = Pflege in Institution
Bisherige Lebenssituation direkt vor dem akuten Schlaganfallereignis, welches zu der geriatrischen Frührehabilitation geführt hat: unabhängig zu Hause Patient war bisher allein lebend, zu Hause oder in einer Seniorenwohnanlage. Pflege zu Hause Patient wurde durch Angehörige bzw. Pflegedienst in der eigenen Wohnung (oder in einer Seniorenwohnanlage) betreut. Pflege in Institution Pflegerische Betreuung in einer Einrichtung (Altenheim, Pflegeheim, Behindertenwohnheim).
17
Frühere cerebrovaskuläre Ereignisse
1 = ja
Ischämie bzw. Blutung in der Anamnese (ohne TIA)
  • G45.02 Arteria-vertebralis-Syndrom mit Basilaris-Symptomatik: Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.03 Arteria-vertebralis-Syndrom mit Basilaris-Symptomatik: Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.09 Arteria-vertebralis-Syndrom mit Basilaris-Symptomatik: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • G45.12 Arteria-carotis-interna-Syndrom (halbseitig): Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.13 Arteria-carotis-interna-Syndrom (halbseitig): Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.19 Arteria-carotis-interna-Syndrom (halbseitig): Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • G45.22 Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien: Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.23 Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien: Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.29 Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • G45.32 Amaurosis fugax: Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.33 Amaurosis fugax: Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.39 Amaurosis fugax: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • G45.82 Sonstige zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome: Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.83 Sonstige zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome: Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.89 Sonstige zerebrale transitorische Ischämie und verwandte Syndrome: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • G45.92 Zerebrale transitorische Ischämie, nicht näher bezeichnet: Komplette Rückbildung innerhalb von 1 bis 24 Stunden
  • G45.93 Zerebrale transitorische Ischämie, nicht näher bezeichnet: Komplette Rückbildung innerhalb von weniger als 1 Stunde
  • G45.99 Zerebrale transitorische Ischämie, nicht näher bezeichnet: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet
  • I60.0 Subarachnoidalblutung, vom Karotissiphon oder der Karotisbifurkation ausgehend
  • I60.1 Subarachnoidalblutung, von der A. cerebri media ausgehend
  • I60.2 Subarachnoidalblutung, von der A. communicans anterior ausgehend
  • I60.3 Subarachnoidalblutung, von der A. communicans posterior ausgehend
  • I60.4 Subarachnoidalblutung, von der A. basilaris ausgehend
  • I60.5 Subarachnoidalblutung, von der A. vertebralis ausgehend
  • I60.6 Subarachnoidalblutung, von sonstigen intrakraniellen Arterien ausgehend
  • I60.7 Subarachnoidalblutung, von nicht näher bezeichneter intrakranieller Arterie ausgehend
  • I60.8 Sonstige Subarachnoidalblutung
  • I60.9 Subarachnoidalblutung, nicht näher bezeichnet
  • I61.0 Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre, subkortikal
  • I61.1 Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre, kortikal
  • I61.2 Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre, nicht näher bezeichnet
  • I61.3 Intrazerebrale Blutung in den Hirnstamm
  • I61.4 Intrazerebrale Blutung in das Kleinhirn
  • I61.5 Intrazerebrale intraventrikuläre Blutung
  • I61.6 Intrazerebrale Blutung an mehreren Lokalisationen
  • I61.8 Sonstige intrazerebrale Blutung
  • I61.9 Intrazerebrale Blutung, nicht näher bezeichnet
  • I63.0 Hirninfarkt durch Thrombose präzerebraler Arterien
  • I63.1 Hirninfarkt durch Embolie präzerebraler Arterien
  • I63.2 Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose präzerebraler Arterien
  • I63.3 Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler Arterien
  • I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien
  • I63.5 Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler Arterien
  • I63.6 Hirninfarkt durch Thrombose der Hirnvenen, nichteitrig
  • I63.8 Sonstiger Hirninfarkt
  • I63.9 Hirninfarkt, nicht näher bezeichnet
  • I64 Schlaganfall, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnet
  • I65.0 Verschluss und Stenose der A. vertebralis
  • I65.1 Verschluss und Stenose der A. basilaris
  • I65.2 Verschluss und Stenose der A. Carotis
  • I65.3 Verschluss und Stenose mehrerer und beidseitiger präzerebraler Arterien
  • I65.8 Verschluss und Stenose sonstiger präzerebraler Arterien
  • I65.9 Verschluss und Stenose einer nicht näher bezeichneten präzerebralen Arterie
  • 66.0 Verschluss und Stenose der A. cerebri media
  • I66.1 Verschluss und Stenose der A. cerebri anterior
  • I66.2 Verschluss und Stenose der A. cerebri posterior
  • I66.3 Verschluss und Stenose der Aa. cerebelli
  • I66.4 Verschluss und Stenose mehrerer und beidseitiger zerebraler Arterien
  • I66.8 Verschluss und Stenose sonstiger zerebraler Arterien
  • I66.9 Verschluss und Stenose einer nicht näher bezeichneten zerebralen Arterie
  • I67.0 Dissektion zerebraler Arterien
  • I67.1- Zerebrales Aneurysma und zerebrale arteriovenöse Fistel
  • I67.2 Zerebrale Atherosklerose
  • I67.3 Progressive subkortikale vaskuläre Enzephalopathie
  • I67.4 Hypertensive Enzephalopathie
  • I67.5 Moyamoya-Syndrom
  • I67.6 Nichteitrige Thrombose des intrakraniellen Venensystems
  • I67.7 Zerebrale Arteriitis, anderenorts nicht klassifiziert
  • I67.8- Sonstige näher bezeichnete zerebrovaskuläre Krankheiten
  • I67.9 Zerebrovaskuläre Krankheit, nicht näher bezeichnet
  • I68.0* Zerebrale Amyloidangiopathie (E85.-†)
  • I68.1* Zerebrale Arteriitis bei anderenorts klassifizierten infektiösen und parasitären Krankheiten
  • I68.2* Zerebrale Arteriitis bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten
  • I68.8* Sonstige zerebrovaskuläre Störungen bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
  • I69.0 Folgen einer Subarachnoidalblutung
  • I69.1 Folgen einer intrazerebralen Blutung
  • I69.2 Folgen einer sonstigen nichttraumatischen intrakraniellen Blutung
  • I69.3 Folgen eines Hirninfarktes
  • I69.4 Folgen eines Schlaganfalls, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnet
  • I69.8 Folgen sonstiger und nicht näher bezeichneter zerebrovaskulärer Krankheiten
18
Delirantes Syndrom in Anamnese
1 = ja
Zustand nach Delir
Dieses Feld ist mit 1 = ja zu beantworten, wenn folgende ICD-Kodes kodiert wurden:
  • F00-F03: Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (Demenzen) – diese sind für die Erfassung des Risikoprofils entscheidend. [1]
  • F05.0 bis F05.9: Delir (nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt). Dies schließt spezifisch F05.8 (Sonstige Formen des Delirs) ein, den klassischen Code für das postoperative Delir.
  • F05.0: Delir, nicht als Demenz klassifiziert (akutes Delir)
  • F05.1: Delir, zusätzlich zu einer Demenz
  • F05.8: Sonstige Formen des Delirs
  • F05.9: Delir, nicht näher bezeichnet
  • F03: Nicht näher bezeichnete Demenz
19
Demenzielles Syndrom vorbestehend
1 = ja
  • F00.-* Demenz bei Alzheimer-Krankheit
  • F00.0 Demenz bei Alzheimer-Krankheit, mit frühem Beginn (Typ 2)
  • F00.1 Demenz bei Alzheimer-Krankheit, mit spätem Beginn (Typ 1)
  • F00.2 Demenz bei Alzheimer-Krankheit, atypische oder gemischte Form
  • F00.9 Demenz bei Alzheimer-Krankheit, nicht näher bezeichnet
  • F01.- Vaskuläre Demenz
  • F01.0 Vaskuläre Demenz mit akutem Beginn
  • F01.1 Multiinfarkt-Demenz
  • F01.2 Subkortikale vaskuläre Demenz
  • F01.3 Gemischte kortikale und subkortikale vaskuläre Demenz
  • F01.8 Sonstige vaskuläre Demenz
  • F01.9 Vaskuläre Demenz, nicht näher bezeichnet
  • F02.-* Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
  • F02.0 Demenz bei Pick-Krankheit
  • F02.1 Demenz bei Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
  • F02.2 Demenz bei Chorea Huntington
  • F02.3 Demenz bei primärem Parkinson-Syndrom
  • F02.4 Demenz bei HIV-Krankheit [Humane Immundefizienz-Viruskrankheit]
  • F02.8 Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheitsbildern
  • F03 Nicht näher bezeichnete Demenz
20
Pflegegrad vorhanden?
0 = nein
1 = ja
wenn Feld 20 = 1
21
Pflegebedürftigkeit

Aufnahme

22
Dysphagie
0 = nein
1 = ja
2 = nicht beurteilbar
Bei Bewusstseinsstörung und mangelnder Kopfhaltung wird immer eine Schluckstörung angenommen und ist so zu dokumentieren. Schluckstörung (nach ICD-10-GM-2022)
  • R13.0 Dysphagie mit Beaufsichtigungspflicht während der Nahrungsaufnahme
  • R13.1 Dysphagie bei absaugpflichtigem Tracheostoma mit (teilweise) geblockter Trachealkanüle
  • R13.9 Sonstige und nicht näher bezeichnete Dysphagie (inkl. Schluckbeschwerden o.n.A.)
  • 23
    Ernährung über PEG/PEJ
    1 = ja
    Perkutane endoskopische Gastrostomie / Jejunostomie (PEG/PEJ)
    24
    Isolierungspflicht
    1 = ja
    Angabe aller Keimkolonisationen und/oder -infektionen, die zu einer Isolierung des/der Patienten(in) bei Aufnahme führen.
    25
    Dekubitus ab Stadium/Kategorie 2
    1 = ja
    Klinischer Untersuchungsbefund (Hautdefekt ab Grad II)
    wenn Feld 25 = 1
    26
    Stadium/Kategorie 2-4
    2 - 4
    Angabe des Hautzustandes nach an EPUAP angelehnte Stadieneinteilung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ab Stadium 2. An dieser Stelle ist bei mehrfach vorliegenden Dekubitus der höchstgradige Dekubitus zu dokumentieren.

    Aufnahme-Assessments

    27
    Barthel-Index (nach HamburgerManual) bei Aufnahme
    Summe 0-100
    Bewertungsinstrument in der Pflege und Rehabilitation, um die Selbstständigkeit eines Patienten bei grundlegenden Alltagsfunktionen (z. B. Essen, Waschen, Ankleiden, Toilettengang, Mobilität) zu messen. Er dient dazu, den Pflegebedarf zu ermitteln und funktionelle Fortschritte zu dokumentieren.
    28
    Modified Rankin-Scale
    0 = Keine Symptome
    1 = Keine wesentliche Funktionseinschränkung
    2 = Geringgradige Funktionseinschränkung
    3 = Mäßiggradige Funktionseinschränkung
    4 = Mittelschwere Funktionseinschränkung
    5 = Schwere Funktionseinschränkung
    Der Funktionszustand des/der Patienten(in), erfasst mit dem Modified Rankin Scale (validierte deutsche Fassung nach Berger et al., 1999) soll am Tag der Aufnahme sowie bei Entlassung/Verlegung dokumentiert werden.
    Die einzelnen Kategorien des Rankin Scale sind wie folgt definiert:
    0 = Keine Symptome
    1 = Keine wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symptomen (kann alle gewohnten Aufgaben und Aktivitäten verrichten
    2 = Geringgradige Funktionseinschränkung (unfähig alle früheren Aktivitäten zu verrichten, ist aber in der Lage die eigenen Angelegenheiten ohne Hilfe zu erledigen)
    3 = Mäßiggradige Funktionseinschränkung (bedarf einiger Unterstützung, ist aber in der Lage, ohne Hilfe zu gehen)
    4 = Mittelschwere Funktionseinschränkung (unfähig ohne Hilfe zu gehen, ohne Hilfe für die eigenen körperlichen Bedürfnisse zu sorgen)
    5 = Schwere Funktionseinschränkung (bettlägerig, inkontinent, bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit)

    Mobilität

    29
    Assessment Tinetti durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Messung von Sturzrisiko und Mobilität
    wenn Feld 29 = 1
    30
    Tinetti -Teil 1: Gang
    Summe 0-12
    Sub-Skala: Gang
    31
    Tinetti - Teil 2: Gleichgewicht
    Summe 0-16
    Sub-Skala: Gleichgewicht
    32
    Assessment De Morton MobilityIndex (Demmi) durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Assessment zur Messung der Mobilität. Die maximale Punktzahl beträgt 100 Punkte
    wenn Feld 32 = 1
    33
    De Morton Mobility Index - Demmi
    Summe 0-100
    34
    Assessment Esslinger Transferskala (ETS) durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Instrument zur Beurteilung des Hilfsbedarfs, den ein Patient (meist in der Geriatrie) benötigt, um vom Bett aufzustehen oder sich in einen Stuhl oder Rollstuhl umzusetzen
    wenn Feld 34 = 1
    35
    Unterstützung beiLageveränderung im Liegen
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    36
    Unterstützung beim Aufsetzen
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    37
    Unterstützung beim Aufstehen vom Bett
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    38
    Unterstützung beim Transfer vom Bett zum (Roll-)Stuhl
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    39
    Durchführung des TuG bei Aufnahme?
    0 = nein, nicht durchgeführt
    1 = nein, nicht möglich
    2 = ja
    Mobilitätstest zur Beurteilung der funktionellen Beweglichkeit, das Gleichgewicht und das Sturzrisiko
    wenn Feld 39 = 2
    40
    Dauer der Durchführung – Patient hat wie lange gebraucht?
    Angabe in Sekunden

    Kognitive Fähigkeiten

    41
    Assessment MONTREAL COGNITIVE ASSESSMENT(MoCA)durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    neuropsychologischer Test zur Früherkennung von leichten kognitiven Störungen (MCI) und Demenz
    wenn Feld 41 = 1
    42
    MoCA - MONTREAL COGNITIVE ASSESSMENT
    Summe 0-30
    43
    Assessment Mini Mental Status Test (MMST) durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    30-Punkte-Fragebogen zur schnellen Einschätzung der geistigen Leistungsfähigkeit
    wenn Feld 43 = 1
    44
    MMST – Mini Mental Status Test
    Summe 0-30

    Depression

    45
    Assessment Geriatric Depression Scale (GDS) durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Assessment zur Früherkennung und Erfassung von depressiven Symptomen bei älteren Menschen
    wenn Feld 45 = 1
    46
    Geriatric Depression Scale
    Summe 0-15
    47
    Assessment Depression im Alter Skala (DIA-S) durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Erfassung der psychischen und emotionalen Gesundheit älterer Menschen.
    wenn Feld 47 = 1
    48
    Depression im Alter Skala
    Summe 0-10

    Stationärer Verlauf

    49
    Erworbene Isolierungspflicht
    0 = nein
    1 = ja, passager
    2 = ja, dauerhaft
    Isolierungspflicht aufgrund einer während des Aufenthaltes diagnostizierten Keimkolonisation oder -infektion

    Geleistete Einzel-Therapieeinheiten (mind. 30 min)

    50
    Ergotherapeutische Einzel-Therapieeinheiten (min. 30 min)
    51
    Physiotherapeutische Einzel-Therapieeinheiten (min. 30 min)
    52
    Logopädische Leistungen (min. 30 min)
    53
    Psychologisch/neuropsychologisch Einzel- Therapieeinheiten (mind.30 min)

    Behandlungsrelevante Komplikationen (nur im Verlauf der geriatrischen Frührehabilitation erworben)

    54
    Komplikationen
    0 = nein
    1 = ja
    wenn Feld 54 = 1
    55
    Delir
    1 = ja
    Codiertes Delir
    56
    Epileptischer Anfall
    1 = ja
    Klinisch gesicherter zerebraler Krampfanfall
    57
    Stürze
    1 = ja
    58
    Sepsis
    1 = ja
    Systematische Antwort auf eine Infektion, manifestiert durch mindestens zwei der folgenden Bedingungen:
    Temp. > 38 °C oder < 36 °C oder Leucocytose >12000 Zellen/mm³ bzw. 10 % unreife Formen oder Herzfrequenz > 90 Schläge/min oder Infektion mit methicillinresistentem staphylococcus aureus
    59
    Pneumonie
    1 = ja
    Es sollen nur Patient(inn)en dokumentiert werden, die ihre Pneumonie im Krankenhaus entwickelt haben (d.h., die nicht den Kriterien für das bundesweite QS-Modul Ambulant erworbene Pneumonie entsprechen). Eine Pneumonie liegt dann vor (RKI Definition 2008) wenn:
    Eine Röntgenuntersuchung des Thorax entweder ein neues oder ein progressives und persistierendes Infiltrat aufweist, eine Verdichtung, Kavitation oder einen pleuralen Erguss und mindestens eines der folgenden Kriterien:
  • Fieber (>= 38,3 °C) ohne andere mögliche Ursachen
  • Leukopenie (< 4.000 Leukozyten/mm³) oder Leukozytose (> 12.000 Leukozyten/mm³)
  • Für Erwachsene > 70 Jahre: veränderter mentaler Status, der keine anderen Ursachen haben kann (pneumoniebedingte Desorientierung)
    und mindestens zwei der folgenden Kriterien:
  • neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderung der Charakteristika des Sputums
  • neu aufgetretener oder verschlimmerter Husten, Dyspnoe oder Tachypnoe
  • Rasselgeräusche oder bronchiale Atemgeräusche
  • Verschlechterung des Gasaustausches (PaO2/FiO2 <= 240), gesteigerter Sauerstoffbedarf oder Beatmungsnotwendigkeit
    D.h. nur wenn ein entsprechender Röntgenbefund vorliegt und insgesamt 3 der zusätzlichen Kriterien aus den o.a. Listen positiv sind, ist eine Pneumonie zu kodieren.
  • 60
    Akutes Nierenversagen
    1 = ja
    61
    Harnwegsinfekt
    1 = ja
    Klinische Symptome und Leukozyturie oder Bakteriurie
    62
    Dekubitus
    1 = ja
    Klinischer Untersuchungsbefund (Hautdefekt ab Stadium/Kategorie II)
    wenn Feld 62 = 1
    63
    Stadium/Kategorie 2-4
    2 - 4
    Angabe des Hautzustandes nach an EPUAP angelehnte Stadieneinteilung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ab Stadium 2.
    64
    Sonstige
    1 = ja
    Sonstige hier nicht aufgeführte Komplikationen

    Behandlungsende

    65
    Dysphagie
    1 = ja
    Bei Bewusstseinsstörung und mangelnder Kopfhaltung wird immer eine Schluckstörung angenommen und ist so zu dokumentieren. Schluckstörung (nach ICD-10-GM-2022)
  • R13.0 Dysphagie mit Beaufsichtigungspflicht während der Nahrungsaufnahme
  • R13.1 Dysphagie bei absaugpflichtigem Tracheostoma mit (teilweise) geblockter Trachealkanüle
  • R13.9 Sonstige und nicht näher bezeichnete Dysphagie (Schluckbeschwerden o.n.A.)
  • 66
    Ernährung über PEG/PEJ
    1 = ja
    Perkutane endoskopische Gastrostomie / Jejunostomie (PEG/PEJ)
    67
    Dekubitus ab Stadium/Kategorie 2
    0 = nein
    1 = ja
    2 = nicht beurteilbar
    Klinischer Untersuchungsbefund
    wenn Feld 67 = 1
    68
    Stadium/Kategorie 2-4
    2 - 4
    Angabe des Hautzustandes nach an EPUAP angelehnte Stadieneinteilung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ab Stadium 2.

    Entlassungs-Assessments

    69
    Barthel-Index (bei Entlassung)
    Summe 0-100
    Bewertungsinstrument in der Pflege und Rehabilitation, um die Selbstständigkeit eines Patienten bei grundlegenden Alltagsfunktionen (z. B. Essen, Waschen, Ankleiden, Toilettengang, Mobilität) zu messen. Er dient dazu, den Pflegebedarf zu ermitteln und funktionelle Fortschritte zu dokumentieren.
    70
    Mod. Rankin-Scale
    0 = Keine Symptome
    1 = Keine wesentliche Funktionseinschränkung
    2 = Geringgradige Funktionseinschränkung
    3 = Mäßiggradige Funktionseinschränkung
    4 = Mittelschwere Funktionseinschränkung
    5 = Schwere Funktionseinschränkung
    Der Funktionszustand des/der Patienten(in), erfasst mit dem Modified Rankin Scale (validierte deutsche Fassung nach Berger et al., 1999) soll am Tag der Aufnahme sowie bei Entlassung/Verlegung dokumentiert werden.
    Die einzelnen Kategorien des Rankin Scale sind wie folgt definiert:
    0 = Keine Symptome
    1 = Keine wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symptomen (kann alle gewohnten Aufgaben und Aktivitäten verrichten
    2 = Geringgradige Funktionseinschränkung (unfähig alle früheren Aktivitäten zu verrichten, ist aber in der Lage die eigenen Angelegenheiten ohne Hilfe zu erledigen)
    3 = Mäßiggradige Funktionseinschränkung (bedarf einiger Unterstützung, ist aber in der Lage, ohne Hilfe zu gehen)
    4 = Mittelschwere Funktionseinschränkung (unfähig ohne Hilfe zu gehen, ohne Hilfe für die eigenen körperlichen Bedürfnisse zu sorgen)
    5 = Schwere Funktionseinschränkung (bettlägerig, inkontinent, bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit)

    Mobilität

    71
    Assessment Tinetti durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Messung von Sturzrisiko und Mobilität
    wenn Feld 71 = 1
    72
    Tinetti Teil 1: Gang
    Summe 0-12
    Sub-Skala: Gang
    73
    Tinetti Teil 2: Gleichgewicht
    Summe 0-16
    Sub-Skala: Gleichgewicht
    74
    Assessment Demmi durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Assessment zur Messung der Mobilität. Die maximale Punktzahl beträgt 100 Punkte
    wenn Feld 74 = 1
    75
    De Morton Mobility Index (Demmi)
    Summe 0-100
    76
    Assessment ETS durchgeführt
    0 = nein
    1 = ja
    Instrument zur Beurteilung des Hilfsbedarfs, den ein Patient (meist in der Geriatrie) benötigt, um vom Bett aufzustehen oder sich in einen Stuhl oder Rollstuhl umzusetzen
    wenn Feld 76 = 1
    77
    Unterstützung bei Lageveränderung im Liegen
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    78
    Unterstützung beim Aufsetzen
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    79
    Unterstützung beim Aufstehen vom Bett
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    80
    Unterstützung beim Transfer vom Bett zum (Roll-)Stuhl
    0 = Hilfestufe 0
    1 = Hilfestufe 1
    2 = Hilfestufe 2
    3 = Hilfestufe 3
    4 = Hilfestufe 4
    81
    Durchführung des TuG bei Entlassung?
    0 = nein, nicht durchgeführt
    1 = nein, nicht möglich
    2 = ja
    Mobilitätstest zur Beurteilung der funktionellen Beweglichkeit, das Gleichgewicht und das Sturzrisiko
    wenn Feld 81 = 2
    82
    Dauer der Durchführung – Patienthat wie lange gebraucht?
    Angabe in Sekunden