QS KCHK

Das QS-Verfahren Koronarchirurgie und Eingriffe an Herzklappen (QS KCHK) ist das 6. sektorenspezifische Verfahren der Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) und hat als Weiterentwicklung die alten Verfahren der Herzchirurgie zum 1. Januar 2020 ersetzt.

In diesem QS-Verfahren werden offen-chirurgische Herzoperationen bei Verengungen der Herzkranzgefäße sowie kathetergestützte oder offen-chirurgische Operationen an den Herzklappen insbesondere der linken Herzkammer (Aortenklappe, Mitralklappe) betrachtet. Dabei wird sowohl die Qualität während des Krankenhausaufenthalts als auch der Zeitraum nach der Operation (postoperativ) analysiert. Es wird vor allem das Auftreten möglicher Komplikationen, erneute Eingriffe und Todesfälle erfasst. Die Analyse wird für acht Bereiche durchgeführt und in separaten Auswertungsmodulen dargestellt.

 

Spezifikation

Auf den Internetseiten des IQTIG finden Sie die aktuelle Spezifikation für das Jahr 2020, die aktuellen Rechenregeln und Auswertungen sowie eine ausführliche Indikatorenbezeichnung.

 

Patientenmerkblatt

Bei diesem Verfahren werden auch patientenbezogene Daten (PID) erhoben und weitergeleitet, die für die Verknüpfung mit den Sozialdaten benötigt werden. Damit ist auch eine Information des Patienten mit einem spezifischen Patienteninformationsblatt erforderlich. Das entsprechende Merkblatt des G-BA finden Sie hier.